Das Karnevalslied entstand 1936 während der Zeit des Nationalsozialismus und ist in kölscher Sprache verfasst. Es hat einen eingängigen Refrain und wird im rheinischen Karneval bis heute gesungen. Der Text beschreibt die alljährliche Schiffstour einer Männergesellschaft von Köln rheinaufwärts nach Königswinter zum Drachenfels, was nahezu zwangsläufig mit dem Genuss größerer Mengen Alkohol verbunden wird. Der Refrain erinnert gleichzeitig an die Rheinfähre zwischen dem rechtsrheinisch gelegenen Köln-Mülheim und den linksrheinischen Stadtteilen. Tatsächlich gab es eine Fährverbindung, bis 1888 eine erste Schiffsbrücke den Fährbetrieb überflüssig machte. 1929 ersetzte dann die heutige Mülheimer Brücke die alte Schiffsbrücke; dennoch besteht alternativ noch ein Fährbetrieb zu Ausflugszwecken. Zu Ehren von Berbuer und in Erinnerung an das Lied wurde in Köln am Karl-Berbuer-Platz das Müllemer-Böötche-Denkmal errichtet. Quelle: Wikipedia
Refrain:
Heidewitzka, Herr Kapitän
Mem Müllemer Böötche fahre mer su jän,
mer kann su schön em Dunkle schunkele
wenn üvver uns de Stääne funkele
Heidewitzka, Herr Kapitän
Mem Müllemer Böötche fahre mer su jän.